Projekte des Schuljahres 2013/14

 

29.09.2014 Eichenauer Grundschüler laufen für einen guten Zweck

Im Rahmen des jährlichen Spendenlaufes zugunsten des Fördervereins der Josef-Dering-Grundschule in Eichenau legten sich alle Schüler auch heuer wieder mächtig ins Zeug. Am großen Sportplatz an der Budrio-Allee liefen sie mit großer Begeisterung insgesamt die stolze Anzahl von 4687 Runden, das sind 1171,75 Kilometer. Lehrer und Eltern feuerten die jungen Sportler an und staunten über deren Ausdauer und Ehrgeiz.


Im Vorfeld hatten sich die Kinder persönliche Sponsoren gesucht, die bereit waren, pro gelaufener Runde einen kleineren oder größeren Geldbetrag zu spenden. Bei vielen Spendern war die Überraschung über die Anzahl der gelaufenen Kilometer dann groß. Aufgabe der Schüler ist es nun, die versprochenen Spenden bei den Sponsoren einzusammeln. Von der erlaufenen Summe wird der Förderverein erlebnispädagogische Spiele zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in der Grundschule anschaffen. Ein Teil des Spendengeldes geht an das Trauma Hilfe Zentrum in München.

Schule, Elternbeirat und Förderverein freuen sich über das Engagement und den sportlichen Ehrgeiz der Schüler. „Die Spendenaktion war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg“, betont Susanne Himmelsbach, Vorsitzende des Fördervereins. Bereits seit 2011 unterstützt der Förderverein die Arbeit der Josef-Dering-Schule mit Bildungsangeboten, kreativen, sportlichen und geselligen Events sowie sozialen Projekten.

Foto: Josef-Dering-Schule, frei zur Veröffentlichung

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25.03.2014 Nach der Schule in die Schule 

Neue FSJlerin an der Josef-Dering-Schule 

„Die ganzen Namen und Gesichter kann ich mir noch nicht merken, aber alle sind sehr freundlich!“, das sind die ersten Eindrücke von Celina Reithmeier an ihrer neuen Wirkungsstätte. Seit einer Woche unterstützt die 19jährige das Lehrerteam an der Eichenauer Josef-Dering-Grundschule im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres. „Nachdem unser vorheriger FSJler überraschend ein Praktikum angefangen hat und deshalb gekündigt hat, sind wir sehr froh, dass Celina nun bei uns ist,“ freut sich Schulleiterin Sandra Doriat. Die Eichenauer Grundschule ist in der glücklichen Lage, dass der schuleigene Förderverein seit zwei Jahren die FSJ-Stelle finanziert. Davon profitieren Schüler und Lehrer gleichermaßen. Denn Celina wird überall da eingesetzt, wo Hilfe nötig ist. Dabei hat sie einen festen Stundenplan: So betreut sie die Kinder neben der Lehrkraft im Förderunterricht in Kleinstgruppen, unterstützt im Sportunterricht, begleitet die Klassen bei Unterrichtsgängen oder Ausflügen oder zur nachmittäglichen Tennis-AG. Da Celina im vergangenen Jahr am Olchinger Gymnasium ihr Abitur gemeistert hat und sie noch unsicher ist, wie es nun weiter gehen soll, ist das Freiwillige Soziale Jahr die ideale Gelegenheit, ins Berufsleben „hineinzuschnuppern“. Von einer Freundin hatte die Eichenauerin von der freien Stelle gehört und sich sofort beworben. Zwar strebt sie nicht unbedingt den Lehrberuf an, so Reithmeier. „Aber ich mag die Arbeit mit Kindern sehr“, lächelt sie. Neben der Arbeit an der Schule hat sie auch Zeit ihre Bewerbungsmappe für die Münchner Kunstakademie zu erstellen. „Ich habe großen Spaß an der Kunst, ich könnte mir einen Beruf als Bühnenbilderin vorstellen“, plant sie. Doch vorerst bringt Celina ihre Kreativität bei den Grundschülern im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres ein.
 
Foto: Susanne Himmelsbach, frei zur Veröffentlichung


Das AG-Programm

Die Schul-AGs sind auch im Schuljahr 2013/14 ein voller Erfolg! Nach Jahrgängen wird den Kindern kostengünstig ein tolles Zusatz-Programm an freiwilligen Kursen angeboten. Der Förderverein finanziert einen Teil der Kursleiterhonorare. Die musischen Angebote kommen dabei genauso gut an wie das sportliche Angebot. Beliebt ist auch die Zeitungs-AG, die die Schülerzeitung erstellt.

 

Die Forscher-AG 

Wie funktioniert ein Stromkreis?Warum bekommt man einen Stromschlag, wenn man Plastikschuhe in einem Gebäude trägt? Warum werden Konfetti von einem Luftballon angezogen? Das sind Fragen, die die Drittklässler der Eichenauer Josef-Dering-Schule locker beantworten können. Denn seit Beginn des Schuljahres sind sie unter die Nachwuchsforscher gegangen. In einer wöchentlichen Doppelstunde machen die Kinder unter Anleitung einer externen Lehrkraft und der Klassenlehrerin ihre ersten Schritte als Jungforscher.
Möglich wird dies durch eine Kooperation der Schule mit der Puchheimer Wilhelm Stemmer Stiftung. Der schuleigene Förderverein hatte den Kontakt zur Stiftung hergestellt, die den Experimentierkurs für die gut 60 Grundschüler der dritten Klassen zunächst über ein Jahr finanziert. „Wir wollen den Kindern, und vor allem auch den Mädchen, einen spielerischen Zugang zur Technik ermöglichen“, erklärt Unternehmer und Firmeninhaber Wilhelm Stemmer sein Engagement. Mit seiner Stiftung unterstützt er regionale Projekte für Kinder und Jugendliche. Ziel ist es, das Interesse an physikalischen Zusammenhängen zu wecken, um Lust auf Ingenieursberufe zu machen.
Er freut sich ebenso wie Schulleiterin Sandra Doriat über die Zusammenarbeit. Für die Schule bietet die Kooperation die Möglichkeit, den Kindern mehr Zeit zum Experimentieren und Ausprobieren im Fach Heimat- und Sachunterricht zu lassen. Zeit, die im Rahmen des regulären Unterrichts nicht vorhanden ist.
Alle Drittklässler kommen im Laufe des Schuljahres in den Genuss des drei Monate dauernden Programms. Eine speziell geschulte Workshopleiterin von „Frühes Forschen“ in München bereitet die Lerninhalte kindgerecht auf. Gemeinsam mit der Klassenlehrerin führt sie mit den Kindern in Zweiergruppen Experimente durch. Dabei lernen sie die Grundlagen der Physik wie Schwerkraft, Trägheit, Ladungen, Elektrizität oder Luftdruck kennen. In einem eigenen Forscher-Heft halten die Schüler dann fest, was sie in den einzelnen AG-Stunden gelernt haben. Das neue Konzept kommt bei den Mädchen und Buben sehr gut an: „Es ist total spannend, selbst auszuprobieren wann meine Glühbirne anfängt zu leuchten!“, freut sich eine Drittklässlerin über ihren ersten Versuch mit Stromkabel, Schalter und Birnchen.
Schule und Stiftung planen eine langfristige Zusammenarbeit, damit alle Kinder der Eichenauer Josef-Dering-Grundschule die Chance haben, spielerisch in die Naturwissenschaften hinein zu schnuppern.
 

 

 

 

Foto: Susanne Himmelsbach, frei zur Veröffentlichung

Spende an Behinderteneinrichtung

Einen Teil des Erlöses des Spendenlaufs im Juli 2013 hat der Förderverein der Organisation „Helfende Hände“ gespendet. Der Verein betreibt in Aubing eine Schule und ein Tagesheim für mehrfach behinderte Kinder. Von dem Geld schaffte die Leitung der Förderschule eine riesige Holztrommel an. Sie ermöglicht es beispielsweise gehörlosen Kindern Musik über die Vibration der Trommel zu spüren. Die Schulleiterin der „Helfenden Hände“ zeigte sich hocherfreut über die großzügige Spende: „Da unsere alte Großtrommel leider kaputt war, konnten wir sie nun gegen eine neue austauschen! Für unsere Kinder ist das eine riesige Freude!“, so Brigitte Schefold.


Bunter Abend

Beim jährlichen „Bunten Abend“ sind die Familien der Schüler zu einem Kulturabend eingeladen. Die Kinder zeigen, was sie in den zahlreichen AGs, die vom FV teilfinanziert werden, gelernt und erarbeitet haben. Zudem findet eine Kunstausstellung mit den Werken der Schüler/innen statt. Bei einem Konzert führen die Kinder in Gruppen- und Einzeldarbietungen ihr musikalisches Können vor. Der Erlös aus dem Verkauf von Snacks bei der Veranstaltung geht an den Förderverein. Der nächste "Bunte Abend" findet am 8. Juli 2014 statt.